Dienstag, 28. Juni 2011

Erste Gehversuche

Es hat jetzt doch einige Zeit gedauert, bis die ganzen LED-Treiber-Chip-Platinen zusammengelötet waren. Leider ist sind die Treiber-Chips zu breit, um sie sauber nebeneinander legen zu können. Und dann ist das Verbinden der Chips doch eine ziemliche Fummelei.

Gestern Abend war es dann so weit. Nachdem die letzten Verbindungen getätigt waren, konnte ich erste Tests auf dem neuen QLOCKTWO-Display durchführen.

Jede einzelne LED kann jetzt einen eigenen 4096-bittigen Graustufenwert haben. Leider habe ich immer noch keine Möglichkeit, Videos aufzuzeichnen, aber die Stufen sind perfekt flackerfrei.

Leider habe ich irgendwo noch einen elektrischen Seehund begraben - der vorletzte Chip wird heiß und manchmal zeigt die Matrix im linken Drittel Schrott.

Übrigens lohnt sich auch für die 'alte' QLOCKTWO ein Blick auf die Infos zu der Library für den TLC5940 unter http://code.google.com/p/tlc5940arduino/. Dort wird der Pin 'BLANK' (bei unseren Shift-Registern 'OE' für 'Output Enable') über einen Widerstand auf Vcc gelegt und mit einem Pin vom Controller verbunden. Dadurch bleiben die LEDs beim Einschalten oder neu Bespielen ausgeschaltet, bis man den Pin dann auf LOW schaltet.

So langsam werden die Schaltungen und damit die Fehlersuche komplizierter. Ich bin am Überlegen, ob ich mir als Oszi einen DSO Nano v2 und als Logic Analyzer einen Logic von Saleae zulegen soll. Hat zufällig jemand Erfahrung mit diesen Geräten?

Donnerstag, 16. Juni 2011

LED-Treiber

Ich habe jetzt einen ersten Testaufbau mit einem TLC5940NT-Treiber-Baustein aufgebaut. Das Prinzip scheint prima zu funktionieren und ist nicht sonderlich kompliziert - es hat auf Anhieb funktioniert.

Bei der Library für Arduino sind gute Beispiele dabei. Das Bild zeigt den "KIT-Effekt", also eine Art Lauflicht, wobei die mittlere LED die hellste ist.
Die Chips treiben die LEDs nach dem Befüllen "alleine", was den Arduino entlastet und Spielraum für andere Dinge läßt.

Dienstag, 14. Juni 2011

Qlocktwo-Nachfolger

Hier kommen die ersten Bilder von meinem QLOCKTWO-Nachfolger. Er setzt auf Superflux-LEDs. Dazu müssen viele kleine Löcher in die Ribba-Rahmen-Rückwand gebohrt werden.

Dann werden die Superflux-LEDs gesteckt.

Als Nächstes werden die Anoden einer Reihe miteinander verbunden.

Dann kommen an die Kathoden individuelle Drähte.

Jetzt hat man auf jede Reihe individuellen Zugriff. In die Fassungen kommen TLC5940NT-Chips. Solche Chips können 16 LEDs treiben, und dabei 4096 Dimm-Stufen über PWM erzeugen. Damit entfällt das Multiplexing und die LEDs sollten eine hervorragende Helligkeit haben. Angesprochen werden sie einfach über eine Library für Arduino.

Ich werde von den weiteren Fortschritten (oder Rückschritten) berichten...

Mittwoch, 1. Juni 2011

Regebogenmaschine

Endlich ist die Regenbogenmaschine fertig! Lang hat es gedauert, das Verlöten der ganzen RGB-Pixel in den Reagenzgläsern war ziemlich mühsam. Aber jetzt läuft sie.

Über einen sogenannten 'Rotary-Encoder' kann man verschiedene Themen einstellen. Zusätzlich kann man die Animationsgeschwindigkeit und Helligkeit einstellen. Insgesamt kommt man so auf 'unendliche' Möglichkeiten.

Jetzt heisst es: 'Auf zu neuen Ufern'!

P.S.: Hier gibt es mehr Bilder.