Freitag, 28. Oktober 2011

Neues von der Superflux-QLOCKTWO

 Inzwischen macht meine QLOCKTWO auf der Basis von Superflux-LEDs und MAX7219-LED-Treiberchips Fortschritte.

Auf den Seiten des Arduino-Projektes gibt es ein gutes Tutorial zu dem Thema.

Links sieht man noch ein paar Komponenten der neuen Variante. Zunächst ein sehr preisgünstiges Einbaunetzteil von Pollin. Mit 2,3 Ampere und stabilen 5 Volt ist es ideal für das Basteln mit Arduinos. Und mit einem Preis von 1,50 € ist es auch unschlagbar günstig.
Dann kommt eine USB-Buchse von Reichelt. Ich möchte gerne die Software der Uhr ändern können, ohne das Gehäuse zu öffnen. Und dann kommt noch die 220 Volt-Buchse für das Netzteil.
 Die Matrix wird von vier MAX7219-LED-Treiberchips angesteuert, je ein Chip für ein Viertel der Matrix. Es gab in den Kommentaren diverse Vorschläge, wie man die Matrix mit weniger Chips ansteuern könnte. Das kann jeder gerne einmal probieren, man muss nur aufpassen, dass ein Chip ja eine Matrix steuert, also die LEDs nicht beliebig aufgeteilt werden kann. Und mann muß danach natürlich auch noch die Software im Griff behalten.
Die Chips sind wie Shiftregister mit Überläufen untereinander verbunden. In der Software gibt es dann eine kleine Umsetzung zwischen der alten Matrix und der geviertelten Matrix: writeMatrix() ruft setPixel() auf...


/**
 * Die Matrix ausgeben
 */
void writeMatrix() {
  for(int y=0; y<16; y++) {
    for(int x=0; x<16; x++) {
      if((matrix[y] & 1 << x) == (1 << x)) {
        setPixel(15-x, y, true);
      } else {
        setPixel(15-x, y, false);
      }
    }
  }
}

... und setPixel() teilt die Koordinaten auf die Chips auf...


/**
 * Einen X/Y-koordinierten Pixel in der Matrix setzen.
 */
void setPixel(int x, int y, boolean state) {
  // 1. MAX7219
  if((x < 6) && (y < 5)) {
    lc.setLed(0, x, y, state);
  } 
  
  // 2. MAX7219
  if((x < 6) && (y > 4) && (y < 10)) {
    lc.setLed(1, x, y-5, state);  
  } 
  
  // 3. MAX7219
  if((x > 5) && (x < 11) && (y < 5)) {
    lc.setLed(2, x-6, y, state);
  } 
  
  // 4. MAX7219
  if((x > 5) && (x < 11) && (y > 4) && (y < 10)) {
    lc.setLed(3, x-6, y-5, state);  
  }
}

Also eigentlich kein Hexenwerk.




 Die Steuerplatine ist unverändert, allerdings habe ich den USB-BUB fest mit dem RBBB verlötet, weil ich ja über die oben erwähnte Buchse einen einfachen Zugriff auf den RBBB haben möchte.

Zur Zeit fehlen noch die Taster und das DCF77-Empfangsmodul sowie der LDR.
 Hier sieht man die Uhr im Betrieb, links und rechts sind jeweils zwei MAX7219-Chips. Das ist übrigens die dunkelste Einstellung, weil ja der LDR noch fehlt, also einen unendlichen Widerstand hat.
Hier sieht man die Rückseite des Ribba-Rahmens. Die LEDs sind in vier Quadranten aufgeteilt. Silberdrähte führen die vier Matrixen auf die andere Seite.

Fritzing Fab

Nachdem es ein ziemliches Gefummel war, den Arduino in die Kiste für das Mood-Egg aus dem vorherigen Post zu bekommen, habe ich mich dazu entschlossen, das Fritzing Fab zu teste.
Dort kann man einen Fritzing-Entwurf hochladen und bekommt dann seine Platine fix und fertig mit Beschriftung, Lötstopp-Masken etc. zurück.

Das Ergebnis ist nicht ganz billig, aber dafür unterstützt man die Entwicklung der Fritzing-Software, die Qualität ist hervorragend und man kommt an ein Ein-Exemplar-Modell einer professionellen Platine.

Mood-Egg

Vor einiger Zeit sind wir auf die Idee gekommen, ein sogenanntes Mood-Egg als Spinnen-Vertreibungs-Einrichtung zu bauen. Straußeneiern wird ja nachgesagt, sie würden Spinnen aus Räumen fern halten. Wir haben dann nach einer hübschen Möglichkeit gesucht, Straußeneier in einer Wohnung zu platzieren. So wurde das Mood-Egg geboren.
Das Mood-Egg besteht aus einem Arduino-Mikrokontroller, der aus Platzmangel auf einer quadratischen Lochrasterplatine aufgebaut wurde, einem LED-Pixel von Bliptronics, eingebaut in eine hübsche Holzkiste von Amazon und einem Straußenei, welches dann von innen beleuchtet wird.
Die Software konnte ich praktischerweise von der Regenbogenmaschine übernehmen, das Mood-Egg ist so zu sagen eine Ein-Pixel-Regenbogenmaschine.

Inzwischen haben wir herausgefunden, daß Straußeneier vermutlich doch keine Spinnen vertreiben. Aber das Mood-Egg ist dennoch hübsch geworden...

Lasercutting & Herbstlaternen

 Vor einiger Zeit habe ich Formulor entdeckt, sozusagen das deutsche Gegenstück zu Ponoko. Man kann dort SVG-Grafiken hochladen und ein Material auswählen. Ein Laser schneidet oder graviert dann das Material je nach Strichfarbe in der SVG-Grafik. So kann man professionelle Gegenstände kostengünstig fertigen, z.B. Gehäuse aus Acryl.
 Zum Testen habe ich eine kleine Teelicht-Laterne mit den vier Jahreszeiten entworfen und aus dünnem Holz schneiden lassen.

Nach einiger Zeit kommt dann ein flaches Päckchen mit dem kompletten Material, also auch den ungenutzten Flächen.
Das Ganze funktioniert einwandfrei und ich werde es sicherlich in einem der zukünftigen Projekte, vielleicht der Ping-Pong-Ball-Uhr, verwenden.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Garagentor-Steuerung

Nachdem meine Einpark-Hilfe bestens funktioniert und ich mich täglich an blinkenden LEDs erfreuen konnte, wollte gestern das Garagentor nicht mehr aufgehen. Die Sicherung war herausgesprungen und wollte sich auch nicht mehr einschalten lassen.

Nach der Demontage des Garagentor-Antriebs war der Verursache dann bald gefunden.
Zwei Entstör-Kondensatoren waren durchgebrannt. Einer von beiden dabei so ungünstig, daß er einen Kurzschluß verursacht hat. Der andere war vermutlich schon längere Zeit durchgebrannt, aber da funktionell kein Unterschied zwischen einem intakten oder durchgebrannten Entstör-Kondensator ist, bemerkt man das nicht (außer einer höheren Störumgebung, aber wer misst die schon?).

Den Original-Kondensator (565-1 Y RS 7 WY) mit 1 nF / 250 V habe ich nicht bekommen, aber ein paar mit identischen Werten sind bestellt und ich bin guter Dinge, mein Garagentor demnächst wieder am Laufen zu haben.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

QLOCKTWO-Matrix mit Superflux-LEDs

Endlich bin ich dazu gekommen, die LED-Matrix für meine erste eigene QLOCKTWO zu verkabeln. Sie besteht aus Superflux-LEDs und wird von vier MAX7219-LED-Treiber-Chips getrieben. Dieser Chip kann entweder eine 8x8-Matrix oder Sieben-Segment-Anzeigen treiben. Und er kann 16 Helligkeitsstufen selber über Pulse Width Modulation steuern. Ich habe dabei auch mal versucht, mit meiner alten iSight-Video-Kamera einen Demo-Film zu erstellen. Die LEDs sind nicht ganz so hell, wie es das Video zeigt. Und irgendwie überzeugt mich die Qualität (vom Video) noch nicht so ganz.