Mittwoch, 22. Februar 2012

NachBau V_02

Heute kamen neue Daten von Anool, die NachBau-Platine in der Version 02 näher sich der Fertigstellung! Vielleicht noch ein paar Bauteilschubsereien hier und da, aber dann kann es losgehen. Endgröße ist 152x61 mm, damit passt sie wunderbar in einen RIBBA-Rahmen. Außerdem sind alle 16 Kathoden und Anoden herausgeführt, man kann damit jedes Projekt betreiben, welches ein 16x16-LED-Matrix-Display benötigt.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Glimmer-Blocker

 Das Nachglimmen der Zeilen der Nachbau-QLOCKTWO, welches vermutlich durch die trägen Ausschaltzeiten der UDN2981A-Darlington-Arrays zustande kommt, kann einen zur Weißglut treiben. Ich habe in der Firmware v1.9.2 ein paar Änderungen vorgenommen und es war wieder da. Also habe ich mich dem Thema nochmal angenommen, diesmal hoffentlich richtig, auf jeden Fall aber mit Erfolg.
 In der Version 1.9.3 wird die Matrix nach der Anzeit jeder Zeile für die Auszeit gegenläufig geschaltet, dadurch ist die Pulsweitenmodulation richtig und die Matrix glimmt nicht mehr nach.
 Meine oben erwähnte Vermutung, es könnte auch an etwas anderem als den trägen Ausschaltzeiten liegen, kommt aus einem kleinen Versuch: wenn man den Code ändert, von

    // Zeile ausschalten...
    shiftRegister.prepareShiftregisterWrite();
    shiftRegister.shiftOut(65535);
    shiftRegister.shiftOut(0);
    shiftRegister.finishShiftregisterWrite();  
nach
    // Zeile ausschalten...
    shiftRegister.prepareShiftregisterWrite();
    shiftRegister.shiftOut(0);
    shiftRegister.shiftOut(0);
    shiftRegister.finishShiftregisterWrite();    
glimmt die ganze Matrix! Obwohl ja nicht alle Zeilen eingeschaltet werden. Mein Nicht-Elektroniker-Bauchgefühl tippt eher darauf, daß die Shift-Register nicht zu 100% sperren. Ich würde mich über Kommentare von Profis freuen...

Dienstag, 7. Februar 2012

Sample Chips Teil II

 Gestern sind die SSOP-28 auf DIL-Adapterplatinen von Futurlec für die AS1130-LED-Treiber gekommen. Demnächst werde ich also bei der Google-Gruppen-Diskussion mitreden können, im Augenblick kümmere ich mich allerdings verstärkt um die NachBau-Platine, damit sie in die Fertigung kann.

Montag, 6. Februar 2012

Erfolge mit der NachBau-Platine

 Nachdem mein Testsystem fertiggestellt war ging es an die Verkabelung (mit meinen neuen tollen Testkabeln).
 Das Ergebnis sieht schon mal deutlich aufgeräumter aus als mein allererster Prototyp!
 Und das Beste: die NachBau-Platine funktioniert! Es gibt noch ein paar Verbesserungsmöglichkeiten, aber der 'Proof of Concept' läuft und die Aussichten sind hervorragend.

 Die nächsten Schritte sind: Platine fertig testen, Platinendesign optimieren, drei neue Prototypen-Platinen fertigen lassen, diese Testen und dann hoffentlich eine größere Charge fertigen lassen.

Testkabel

Auf der Testplatine habe ich auch für alle Anschlüsse Pinleisten festgelötet. Dadurch kann man beliebige Anschlüsse der Platine mit der Matrix verbinden. Zumindest, wenn man Testkabel hat. Diese Testkabel allerdings haben mich viel Nerven gekostet, denn es scheint sie nicht zu geben. Na gut, es gibt sie schon. Aber für € 2,25 das Stück?
 Ich habe dann nach langer Suche einen Versender gefunden, der die Hülsen und Crimpeinlagen verkauft - aber natürlich bin ich zu geizig für eine spezielle Crimpzange und so war die Devise: viele Kabel verzinnen und an winzige Stecker löten. Ein König, wer ein Lötbad hat (ich habe immer noch keines, aber der Leidensdruck stieg am Wochenende stark an).

Superflux-Test-Matrix

 Am Wochenende habe ich mir eine Test-Matrix mit Superflux-LEDs von Nichia zusammengebaut.
 Superflux-LEDs sind ganz normale LEDs, allerdings haben sie ein kleines viereckiges Gehäuse und vier Beine. Zwei davon sind mit der Kathode, die anderen zwei mit der Anode der LED verbunden.
 Daher muß man zunächst mal 4 Löcher für die Beine bohren (statt einem für eine normale LED). Und dann muß man die LEDs mit ziemlich vielen kleinen Käbelchen verbinden.
 Der Mühe Lohn sind LEDs die sehr hell sind und einen Abstrahlwinkel von 120° haben.
 Um ein sauberes Testsystem für die NachBau-Platine und zukünftige Versionen zu haben, habe ich alle Anschlüsse mit Pinleisten versehen.
 So kann ich dann mit Testkabeln auf alle Elemente ohne Löten zugreifen.
Auf der Rückseite kann man gut erkennen, daß man wirklich viele kleine Käbelchen braucht. Ein König, wer ein Lötbad hat (ich war leider kein König).

 Damit steht die Infrastruktur für beliebige Platinen- (und sonstige) Tests.