Donnerstag, 29. März 2012

Plexiglas III

  Im vorherigen Post gibt es einige Kommentare die anregen, die Folie hinter die TrueLED-Scheibe zu kleben. Auch wenn die Idee verlockend ist (und die TrueLED-Scheibe auf der einen Seite hochglänzend ist) kann ich das nicht empfehlen.
 Hier sind zwei Beispielscheiben, einmal "Satin Ice" und einmal "CRYSTALICE". Auf beide Scheiben ist eine Folie hinten aufkaschiert. Einerseits kann man die Folie schlecht auf eine matte Oberfläche kaschieren, andererseits sind die Buchstaben nicht mehr scharf (was auf den Fotos etwas schlecht zu erkenne ist).

Ich denke, die Folie auf eine 1,5mm klare Plexiglas-Scheibe aufkaschieren und die TrueLED-Scheibe dahinter ist die bessere Alternative. Aber ich probiere auch noch die Plexiglas-Folie und berichte.

Mittwoch, 28. März 2012

Plexiglas II

 Für meine Wortuhr mit Superflux-LEDs und MAX7219-LED-Treibern habe ich mir gleich noch eine TrueLED-Platte in schwarz bestellt. Links liegt sie auf dem Lichtgitter und verrichtet ihre Arbeit schon ganz gut.
 Hier liegt die Glasplatte mit auf. Dazu mußte ich erst einmal das Application-Tape abziehen, welches ich bislang als Streufolie missbraucht hatte. Das geht übrigens auch nach langer Zeit noch ohne Probleme.
 Und ich bin recht zufrieden. Die nicht beleuchteten Buchstaben sind jetzt schön schwarz. Die Ausleuchtung ist etwas mehr blickwinkelabhängig als vorher, vermutlich, weil ja die TrueLED-Platte mir 3mm zusätzlich aufträgt und die damit die beleuchtete Fläche eben diesen Abstand von 3mm zu der Glasplatte hat. Demnächst versuche ich noch die Plexiglas-Folie, die auch mitbestellt habe...

Plexiglas

  Gestern ist ein wenig Material von Evonik gekommen - unter Anderem verschiedene Plexiglas-Proben. Einmal aus der Reihe "TrueLED" und einmal aus der Reihe "Fluorescent". Die TrueLED-Reihe ist speziell für die Hinterleuchtung mit LEDs gedacht und damit ein Kandidat für die Wortuhr-Streufolie.
  Bei der Fluorescent-Reihe leuchte die Kanten, das wollte ich einfach mal zum Spielen haben.

 Die verschiedenen Arten weisen dann auch deutliche Unterschiede auf. Oben links leuchten die Kanten tatsächlich. Die beiden unteren Proben sind aus der TrueLED-Reihe.
 Aber am Interessantesten sind natürlich die beiden Muster aus der TrueLED-Reihe in weiß und schwarz. Mit ein wenig Abstand streuen sie gut - und bei der schwarzen Platte bleiben die Felder dennoch weiß.

Ich denke, dieses Material ist einen zweiten Blick wert. Eine klare Plexiglas-Scheibe ist nicht sehr teuer (ca. € 14,-) aber um Welten besser und ungefährlicher zu verarbeiten als die hauchdünne Glasscheibe des Ribba-Rahmens. Und man kann Zuschnitte beliebiger Größe online direkt bei Evonik bestellen.

Montag, 19. März 2012

NachBau V_02

 Endlich ist es soweit - die Prototypen-Platinen des NachBau-Boards in der Version 2 sind aus dem Dorkbot-PDX-Run zurück und auf dem Weg nach Deutschland, um getestet werden zu können. Es scheint absehbar zu werden, daß diese Platinen Wirklichkeit werden...

Samstag, 17. März 2012

Light Doodler

  Da mich "Light Doodle"-Bilder faszinieren habe ich beschlossen, eine kleine und absolut triviale Platine zu machen, mit der man einen Stift für Ligh-Doodles bauen kann.
  Sie besteht nur aus einer Led, einem Widerstand und einem Taster. Sehr einfach für Jedermann aufzubauen, auch als Gimmick (nicht von Yps) für Kindergeburtstage etc.
 So kann man sich verschiedene Stifte für verschieden Farben bauen und wunderschöne Licht-Skizzen malen.

 Das Platienlayout gibt es bei Fritzing.

 Nachtrag vom 25.11.2013: Inzwischen kann auch fertige Kits kaufen.

Donnerstag, 15. März 2012

Ultrasonic Picture Maker

  Da ich zur Zeit auf Platinen warte und mir so mit dem NachBau die Hände gebunden sind, habe ich mich einer anderen Idee gewidmet, die ich schon länger hatte.
 Der "Ultrasonic Picture Maker" besteht aus einem Ultraschall-Distanz-Sensor, der auf eine "Pan/Tilt"-Mechanik montiert ist.
 Dadurch kann man ihn mit den zwei Servos in beiden Raumachsen um 180° drehen.
 Mit jedem Winkelschritt messe ich einmal die Distanz, die der Sensor sieht und gebe die Daten auf dem Serial-Monitor aus.
  Mit einem Processing-Sketch habe die Daten wieder zu einem Bild zusammengesetzt. Noch habe ich Mühe, die gewonnen Daten zu interpretieren, aber es sieht schon mal ganz gut aus.

Links der Blick auf mein Stehpult (und mich).
 Hier ein Blick in das Arbeitszimmer mit meinem Schreibtisch.

 Beide Bilder sind mit einer Auflösung von 1° und einer Größe von 60° horizontal und 60° vertikal aufgenommen.

 Wenn man viel Zeit hat, könnte man einen Roboter bauen, der eine Strecke abfährt und pro Schritt ein solches Bild macht. Dann könnte man einen Film daraus machen - "How a robot really sees the world..."

Mittwoch, 7. März 2012

Plexiglas

 Die gleichmäßige Ausleuchtung der Buchstaben ist für mich immer noch ein Thema. Bislang ist ja die Strategie, das Glas des Ribba-Rahmens mit der geplotteten Folie zu kaschieren und dann einen geeigneten Diffusor dahinter zu legen. Dieser kann sein: Butterbrotpapier, Laternenpapier, Transparentpapier für technische Zeichnungen oder auch das Application-Tape der Folie.
 Im Original wird ja von Acrylglas gesprochen, womit Plexiglas gemeint ist (denke ich). Auf der Suche nach Plexiglas bin ich auf einen interessanten Internet-Shop gestoßen: den Plexiglas-Shop von Evonik. Dort kann man online Zuschnitte verschiedener Plexiglas-Varinten bestellen. Es gibt viele spezielle Varianten, die für den QlockTwo-Nachbau geeignet erscheinen: Crystal Ice, Rückprojektion, Satin Ice, TrueLED etc. Und das beste: man kann günstig Muster bestellen! Ich habe zum Testen mal das Rückprojektions-Acrylglas bestellt. Das ist schon ganz gut, aber noch nicht perfekt. Wer will, kann ja auch einmal ein Muster bestellen und berichten. Die Folien hören sich übrigens auch sehr interessant an...

Montag, 5. März 2012

RBBB

 Bei JeeLabs gibt es eine neue Variante vom RBBB - sie ist auf SMD-Bauteilen aufgebaut und nennt sich RBBB Pro. Sie ist etwas teurer, aber dafür muß man sie nicht selbst zusammenlöten und gewinnt etwas Höhe, wenn man den Power-Jack weg läßt. Und sie ist natürlich für den Wortuhr-Nachbau genauso einsetzbar wie die alte Variante.

Donnerstag, 1. März 2012

Augenkrämpfe...

 ... und andere Dinge bekommt man, wenn man den AS1130 auf die Adapter-Platine löten möchte.

 Heute hatte ich endlich Zeit, die LED-Treiber-Muster auf die Adapter-Platine zu löten. Aber ohne jammern zu wollen glaube ich, ich bin dafür inzwischen zu alt. Ich sehe die Pins weder mit noch ohne Brille vernünftig. Nach meinen Messungen hat es geklappt, aber ich werde mir eine Sehhilfe zulegen müssen. Es hat nicht zufällig jemand eine Kopflupe übrig?

Nach der Erprobung der (noch hängenden) NachBau-Platine werde ich an das Testen des Chips gehen...

 Hier noch ein kleiner Größenvergleich für alle, die SMD löten möchten:

Der Öffnungswinkel der LED

 Oder: "Warum Mathe sich manchmal doch lohnt."
 Bei dem Bau der Wortuhr stolpern immer wieder Bastler über die LEDs. Genau genommen über deren Helligkeit.
 Zunächst einmal: man kann nicht einfach eine beliebige LED nehmen. Die LED sollte ja den Buchstaben gleichmäßig ausleuchten, sonst hat man einen hellen "Spot" in der Mitte und einen dunklen Rand. Damit sind wir beim Thema "Öffnungswinkel". Der ideale Öffnungswinkel beträgt 70° bei der Verwendung eines RIBBA-Rahmens. Ich habe in die große Anleitung einen Anhang eingefügt, in dem steht, wie man das ausrechnet.
 Weiterhin gibt es leider keine Norm für die Angabe des Öffnungswinkels. Bei manchen Herstellern ist das der Winkel, bei dem die Helligkeit auf 50% abgefallen ist. Bei anderen ist es der Winkel, bei dem überhaupt Licht ankommt.
 Erschwerend kommt hinzu, daß man nicht einfach sagen kann: 4.000 mcd sind mehr als 400 mcd. Denn die Einheit Candela beinhaltet den Öffnungswinkel. Sonst wäre schwer erklärbar, warum diese LED (5.500 mcd/40°) dunkler sein soll als diese LED (2.700 mcd/110°).
 Das Richtdiagramm der ersteren LED ist auch interessant:
Angegeben sind 40° Öffnungswinkel, aber nach 20° hat die LED bereits nur noch 50% der Helligkeit.

 Zusammenfassend: Wer eine ideale Ausleuchtung seiner Buchstaben haben möchte, sollte von verschiedenen LEDs jeweils eine kaufen und auf dem Steckbrett aufbauen. Dann mit 2,5 cm Abstand ein Butterbrotpapier darüber halten und vergleichen. Und natürlich die Datenblätter genau studieren.