Mittwoch, 20. Juni 2012

ueberpixel

 In der Google-Gruppe über den QlockTwo-Nachbau gibt es ja immer mal wieder Ambitionen, die eine oder andere Variante von hilfreichen Platinen herzustellen. Einige wurden bereits erstellt, andere, wie die NachBau_V02-Platine, lassen zwar noch auf sich warten, werden aber bereits gefertigt.

 Immer wieder taucht die Idee auf, die Rückseite der WortUhr als Platine auszuführen. Das ist bis zu einer gewissen Größe relativ einfach (siehe vorhergehender Post) - aber irgendwann wird es aufwändig. Einerseits, weil der Preis/Platine dann relativ hoch ist, andererseits, weil man erst einmal einen Platinenhersteller finden muß, der solche Platinen fertigen kann.

 Das Problem des Herstellers ist inzwischen gelöst. Bleibt noch der Entwurf der Platine und der Preis. Bei dem Entwurf habe ich meine Vorstellung eines idealen "Pegboards" verwirklicht - der "ueberpixel".

 Bei dem "ueberpixel" werden die LEDs von MAX7219-LED-Treiber-Chips angesteuert. Das bedeutet richtig helle LEDs (aber die LEDs müssen auch mindestens 40 mA aushalten können). Da der MAX7219 Pulsweitenmodulation in Hardware kann, bedeutet es auch schön dunkle LEDs, wenn man möchte.

 Da man bei einer 50x50 cm-Platine einigen Platz hat, habe ich noch optionale Zusatzmöglichkeiten vorgesehen, um andere Anwendungen zu ermöglichen. Weitere Potentiometer, Rotary-Encoder etc. können angeschlossen werden. Sogar Platz für ein Hope RF-Modul ist da, damit ist die Kommunikation mit der ganzen Jee-World möglich.

 Und wie immer ist der ueberpixel kompatibel zu Arduino.

 Bevor ich eine Probeplatine bestelle, möchte ich den Entwurf hier zur Diskussion stellen. Die Platine ist mit Fritzing entworfen, die Datei kann man hier runterladen.

 Ich bin auf Kommentare gespannt.

Freitag, 15. Juni 2012

WortWecker

  Wie im letzten Post angedeutet, hat die Entwicklung der 20x20 cm-Wortuhr gute Fortschritte gemacht. Bis auf einen Widerstand unten links, der dem Eckkästchen Probleme bereitet, passt alles sehr gut. Und die Eck-LED benötigt ja nicht unbedingt ein rechtwinkliges Kästchen für ihre Funktion.
 Taster und LDR sind steckbar ausgeführt, damit man die Uhr zu Reparaturzwecken oder zum Batterietausch leicht auseinandernehmen kann.
  Die Rückseite wird von der Platine gebildet, passt wunderbar und sieht in Mattschwarz schick aus.
 Denkbar wäre, sie noch zu lackieren oder mit einer dünnen schwarzen Acrylglasplatte abzudecken.
 Die Vorderseite: Folienplot auf Acrylglasplatte. Mit einer Erweiterung zu den bisherigen Uhren: Es gibt eine neue LED oben in der Mitte um die Weckfunktion optisch zu realisieren. Technisch ist es einfach eine weitere 'Eck-LED'.
 Für den Wecker hängt an dem einzigen noch freien digital Port (D13) ein kleiner Lautsprecher.

 Das Holzgehäuse ist in diesem Spezialfall vom Azubi eines lokalen Schreiners gefertigt.

 Noch zu lösende Probleme:
  • Der DCF77-Empfänger empfängt so ziemlich nichts, da die Platine einen sogenannten Groundfill hat, also nicht benutzter Platz mit Kupfer gefüllt ist. Das schont die Umwelt (weniger Kupfer muß weggeätzt werden) und reduziert Störstrahlung, aber blockiert eben auch Funkwellen. Das Fritzing-Team hat angedeutet, sie wollen in einer der kommenden Versionen ein Element einführen, mit dem man Teilbereiche der Kupferfüllung frei halten kann.
  • Der Tausch der CR2032-Batterie ist mühsam. Ich werde mal sehen, ob man da nicht auf einen Goldcap umsteigen kann.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Evolution

 Schon geraume Zeit arbeite ich an einer Platine für eine Wortuhr, die als Rückseite fungiert und alle elektronischen Komponenten hält. Mit der Größe des Nachbaus im Ribba-Rahmen (50x50 cm) oder auch der Originalgröße (45x45 cm) ist das zwar vom Platz her einfach, aber von den Kosten problematisch. Platinen in dieser Größe fertigen zu lassen ist einfach sauteuer. Ich denke mal, das ist einer der vielen Gründe, warum das Original so viel kostet und keine günstigen kommerziellen Nachbauten z.B. aus China auftauchen.

 Wenn man sich allerdings auf kleinere Abmessungen beschränkt (es muß ja nicht gleich so klein sein) wird es realistisch, die Platine als Rückseite zu benutzen. Ich habe mich für 20x20 cm entschieden. Inzwischen bin ich bei Evolutionsschritt Nummer 3 angekommen, und dieses Design scheint bislang fehlerfrei zu sein und den Einbau in ein lasergeschnittenes Gehäuse von Formulor zu ermöglichen.

 Damit wird es möglich, das Schlagwort "Das Internet ist eine Fabrik" wirklich werden zu lassen.

 Notwenige digitale Daten und erste Fotos des fertigen Produkts veröffentliche ich demnächst, wenn der letzte Feinschliff durchgeführt ist.