Freitag, 16. August 2013

Licht-Monster

  Das Licht-Monster nimmt Formen an! Das Licht-Monster ist eine LED-Matrix, bei der jede LED einen eigenen Ausgang eines Power-Shift-Registers hat. Dadurch hat man bis zu 150 mA Dauerstrom (also ohne Multiplexing) pro LED zur Verfügung. Im Bild eine Test-Platine mit Cree-LEDs. Man sieht gut, daß sich so ein Board auch ganz prima als Lampe eignet (es ist kein weiteres Licht im Raum eingeschaltet)...

 ... aber dann eben auch 1,6 Ampere braucht. Als nächstes möchte ich eine Test-Platine mit diesen LEDs aufbauen: Nichia 70 mA Hochstrom-LED. Dann kommt der Stromverbrauch auf 8 Ampere, wenn alle LEDs an sind. Aber das ist bei Wortuhren ja selten der Fall...

Kontaktmikrofon

 Als Ergänzung zu dem vorherigen Post: hier sieht man das eingegossene Kontaktmikrofon. Dieses Mikrofon ist einfach ein Piezo-Lautprecher, der praktischerweise in beiden Richtungen funktioniert.
 Solche Piezo-Scheiben sind aber sehr empfindlich (und Wasser mögen sie auch nicht). Ich habe sie daher in Grip-Gummi eingegossen. Das war nicht leicht zu finden, aber Modulor hat am Ende alles: Plasti Dip Dispersion.

Boom-Box

 Gestern habe ich meine "Boom-Box" fertig gestellt. Aus einer Holzkiste für Weinflaschen und zwei ausrangierten Lautsprechern sollte ein transportabler Aktivlautsprecher werden.
 Mit dem Bau wollte ich testen, wie gut sich das Altoids-Amp-Kit für solche Dinge eignet. Das Kit ist ein kleiner Verstärker auf der Basis eines LM386.
 Als Stromversorgung habe ich einen Hohlstecker, Bananenstecker und (nicht sichtbar, da im Gehäuse) einen 9 Volt-Batterie-Clip vorgesehen.
 Als Ein- und Ausgänge sind auch Bananenstecker vorgesehen. Der verstärkte Eingang kann auf den Lautsprecher geschaltet oder als Ausgänge wieder abgegriffen werden. So kann man die beiden Verstärker auch hintereinander schalten, als Vor- und Hauptverstärker.
 Und so sieht die fertige Boom-Box aus, jetzt fehlt nur noch ein Stoff über den Lautsprechern. Sie hat natürlich nicht ganz HiFi-Qualität, dazu bräuchte man andere Lautsprecher. Aber man kann damit mobil Musik hören und Experimente machen.

 Ich werde als nächstes ein Kontaktmikrofon in Wasser einfrieren und dann mal hören, wie sich ein schmelzender Eisbrocken anhört.

Freitag, 9. August 2013

Die mechanisch codierte Wortuhr - Teil 1

 Nachdem ich auf der Maker Faire doch einige coole und beeindruckende Dinge gesehen habe, habe ich mir so meine Gedanken gemacht. Und zwar für ein neues Ausstellungsstück.

 Dabei ist die "mechanisch codierte" Wortuhr herausgekommen. Die Information für die Anzeige der Wörter ist dabei auf Scheiben codiert.

 Die Scheiben drehen sich in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und werden von Endkontaktschaltern abgegriffen. Diese steuern Relais, welche dann höhere Lasten schalten können - also z. B. eine Wortuhr mit Glühbirnen im 3x3-Meter-Format.

 Natürlich ist das im Prinzip total sinnlos - wozu hat man Mikrocontroller. Aber es ist auch total cool und total versteampunkable.

 Heute sind die Scheiben von Formulor gekommen, ich werde weiter von dem Projekt berichten...

Donnerstag, 8. August 2013

Maker Faire Hannover

  Am letzten Wochenende waren wir auf der ersten Maker Faire in Deutschland, die in Hannover statt fand.

 Wir haben dort LED-Projekte ausgestellt, vor allem Wortuhren in verschiedenen Größen und Ausführungen.
 Die Messse war für uns ein großer Erfolg, unser Stand war dauerbelegt und hat bei Groß und Klein für erstaunte Gesichter gesorgt.

 Wir kommen das nächste Mal bestimmt wieder und hoffen dann auf bessere Belüftung der Hallen...

Montag, 5. August 2013

Robotic Revolution - Teil 3

  Die Summer-School mit dem Thema "Kaffee-Dosen-Roboter" ist abgeschlossen, und es kamen sehr coole Variationen dabei heraus.
   Vom Drei-Dosen-Roboter über R2D2...
 ... bis hin zum fast vollverkleideten Roboter. Ein rundum gelungener Lehrjahr-Abschluß.

Pimping the UeberPixel

 Auf der Maker Faire in Hannover stelle ich Exponate der WortUhr aus. Unter anderem auch einen UeberPixel. Da ich bedenken habe, daß die Helligkeit in der hellen Halle nicht ausreicht, habe den UeberPixel etwas gepimpt. Dazu habe ich die 4 iSet-Widerstände kurzgeschlossen, die den LED-Strom bestimmen.
 Jetzt ist der UeberPixel sehr schön hell. Ich weiss allerdings nicht, wie lange die LEDs das durchhalten, daher gilt: "Nachmachen nur auf eigene Verantwortung!".