Mittwoch, 23. Juli 2014

Workshop "SMD-Prototypen-Bestücken von BGA-Bausteinen"

 Gestern war ich auf dem Workshop "SMD-Prototypen-Bestücken von BGA-Bausteinen" in Augsburg.

 Veranstaltet wurde der Workshop von der embedded projects GmbH und der Eurocircuits GmbH.

 Ziel war es, Bausteine mit BGA-Gehäusen von Hand zu bestücken und im Reflow-Ofen zu löten.

 Solche Bausteine können von Hand nicht mehr gelötet werden, weil sich die Kontakte unterhalb des Chips als Kugeln in einer Matrix befinden. Daher auch der Name: BGA = Ball Grid Array.

 Für die Bestückung wird zuerst Lötpaste (Lötzinn in Zahnpasta-Form) mit einem dem Siebdruck ähnlichen Verfahren auf die Platine aufgebracht.

 Dann werden die Chips von Hand auf die Platine gesetzt.

 Der restliche "Kleinkruscht" wurde von einer automatischen Bestückungsmaschine platziert.

 Die Platinen wurden dann in einem Reflow-Ofen "gebacken". Der sieht zwar ein wenig aus, wie ein Pizzaofen, ...

 ... hat aber statt Holzkohle Quarzstrahler, ähnlich denen für die Beheizung von Terrassen. Allerdings speziell gewickelt und angeordnet, so daß die Platinen gleichmäßig beheizt werden.

 Und natürlich schaltet man so einen Ofen nicht einfach ein. Er wird von einem Computer gesteuert, der die Temperatur-/Zeitkurve genau vorgibt, regelt und überwacht.

 Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Ein voll funktionsfähiges GNUBLIN-Board.

 Fazit: Ich werde bei meinem Bedarf sicherlich nicht in die Fertigung mit einem eC-Stencil-Mate und einem eC-Reflow-Mate einsteigen - obwohl die Geräte ausgesprochen schick sind.

 Aber ich denke, ich werde zukünftig mehr mit SMD-Bauteilen arbeiten und mit der kleinen Lösung bestücken (und von Hand löten).

 Einen großen Dank an die Veranstalter und zum Schluß noch ein Video vom Traum eines jeden Hobby-Tüftlers:


Montag, 21. Juli 2014

Stereo-Brennen

 Was ist besser, als einen Bootloader selbst auf den ATMEGA328 zu brennen? Klar - zwei Bootloader parallel auf zwei ATMEGA328 brennen.

 Wer, so wie ich, viele ATMEGA328 verbraucht, kauft sie typischerweise ohne Bootloader und brennt selbigen dann selbst auf den Chip.

 Das ist mit einem Arduino-ISP recht einfach, dauert aber.

 Zum Glück kann man die Arduino-IDE zweimal starten, wenn man eine Kopie macht. Und dann auch parallel zwei Bootlader brennen, oder drei... Oder halt so viele, wie man USB-Ports und Arduinos hat. Wer schafft 7 auf einen Streich?

Freitag, 18. Juli 2014

ClockPlott-DUE

 Auf der Maker Faire 2014 in Hannover haben wir die ClockPlott-DUE vorgestellt: Eine Wortuhr mit NeoPixel-Strips.

 Jetzt ist dazu endlich auch eine Aufbauanleitung und eine Firmware verfügbar.

 Viel Spaß beim Basteln!

Donnerstag, 17. Juli 2014

PixiTherm

 Vom PixiTherm (einem Thermo- und Hygrometer, das die Daten mit Hilfe von NeoPixel-Strips anzeigt) habe ich schon öfters berichtet...

 Jetzt gibt es endlich eine Aufbauanleitung und eine Firmware dazu.

 Viel Spaß beim Nachbauen!

Mittwoch, 16. Juli 2014

Liquid-Clock

 Von der Liquid-Clock (einer Uhr, welche die Uhrzeit mit Hilfe eines NeoPixel-Strips anzeigt) habe ich schon öfters berichtet.

 Jetzt gibt es endlich eine Aufbauanleitung und eine Firmware dazu.

 Viel Spaß beim Nachbauen!

Montag, 14. Juli 2014

NeoPixel-Hilfsplatine

 Wie in den vorangegangenen Einträgen beschrieben, macht es eine Menge Spaß, mit NeoPixel-Strips zu arbeiten. Sie erleichtern einem das Basteln mit RGB-LEDs doch ganz erheblich.

 Lady Ada von Adafruit schreibt im NeoPixel-Überguide, daß an den Enden eines Streifens fette Kondensatoren, und vor der Einspeisung ein Widerstand sein soll.

 Das macht die Arbeit den Streifen ein wenig fummelig. Ich habe daher eine winzige Platine gemacht: Man kann sie an den NeoPixel-Strip löten, und hat dann auf jeder Seite nochmal Vcc/GND. Und in die Mitte kann man den Widerstand löten.

 An den farbigen Punkten, im Bild oben, kann man erkennen, welche Löcher miteinander verbunden sind.

 Die NeoPixel-Helfer sind ab sofort im Shop verfügbar.

Dienstag, 8. Juli 2014

Maker Faire Hannover 2014

 Am Wochenende waren wir auf der Maker Faire in Hannover und haben die neuen Uhren-Modelle vorgestellt.

 Nachdem am Freitag während des Aufbaus auch noch Deutschland gewonnen hat, hatte unser Stand sogar eine Flagge.
 Die neuen Designs (hier sogar mit dem Logo der Maker Faire) kamen super an.

 Insgesamt war die Messe wieder ein großer Erfolg, knappe 9.000 Besucher und wie im letzten Jahr 32 °C bei 70 % rel. Luftfeuchtigkeit (zum Glück hatten wir ein Thermo- / Hygrometer dabei).
 Im nächsten Jahr sind wir (von links nach rechts: Cornelius, Christian, Ingo) bestimmt wieder mit dabei und freuen uns auf anregende Gespräche und einen interessanten Gedankenaustausch.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Strip ist nicht Strip

 Ich habe mir zum Testen in China via AliExpress RGB-Strips mit eingebautem WS2812B-LED-Treiber gekauft. Dabei mußte ich leider feststellen, daß Strip nicht gleich Strip ist.

 Wenn man nämlich genau hinschaut, sind die lötbaren Flächen an der Stelle, an der man den Streifen durchschneiden kann, sehr klein!

 Dadurch wird es fast unmöglich, sinnvoll Kabel an das Ende zu löten. Das zweite Bild zeigt einen NeoPixel-Strip von Adafruit - eigentlich der gleiche wie oben, nur in Schwarz und mit viel besser lötbaren Flächen!

 Erkenntnis: Augen auf bei Streifen-Kauf!

Mittwoch, 2. Juli 2014

Bare Bones Real Time Clock Arduino Ding

 Das "Bare Bones Real Time Clock Arduino Ding" (oder kurz: BBRTCAD) ist jetzt als Bausatz oder Einzelplatine rechtzeitig vor der Maker Faire in Hannover verfügbar. Eine Aufbauanleitung gibt es auch schon.

Dienstag, 1. Juli 2014

Rudern gegen Krebs

 "And Now for Something Completely Different". Eigentlich ist das hier ja ein Bastel- und Technik-Blog. Manchmal gibt es aber auch abseits dessen Berichtenswertes.

 So sind wir am Wochenende im Zuge der Veranstaltung "Rudern gegen Krebs" unsere erste Regatta gefahren. Und das nach sagenhaften 4 Trainingseinheiten.

 Streckenweise war es extrem naß. Aber wie wurde uns gesagt? "Rudern ist ein Wassersport. Das kann auch von oben kommen." Stimmt.

 Wir haben immerhin den 12ten Platz (von 26) belegt und sind mächtig stolz darauf. An dieser Stelle ein Dank an unseren Steuermann Jürgen und den Ulmer Ruder-Club, der das Ganze zum ersten Mal ausgerichtet hat.

 Eine tolle Erfahrung, die ich nur jedem empfehlen kann.